Patrik Zurlinden präsentierte an den diesjährigen NutriDays, dem Jahreskongress der Ernährung und Diätetik in Biel, seine Arbeit „Effekt von Nudging auf den Gemüsekonsum von Kindern“.

Was ist Nudging und wie kann dieses komische Wort auch noch Einfluss auf jedermanns Ernährung haben?!

Nudging wird als Oberbegriff für eine Mehrzahl von Massnahmen verwendet, welche einfache Änderungen in der Gestaltung der sozialen, psychischen und physischen Umwelt beinhalten. Menschen werden ohne Zwang, sondern durch sanftes Stupsen, dazu bewegt ihr Verhalten zu ändern. Auf Verbote und starke Anreize wird verzichtet; stattdessen werden Entscheidungsumwelten vorstrukturiert oder gezielt Informationen vermittelt.

„Durch Veränderung und Anpassung der Entscheidungsumgebung wird automatisch die erwünschte (gesündere) Wahl ermöglicht und gefördert, ohne ein Verbot auszusprechen oder die Entscheidungsfreiheit einzuschränken.“ Beispielsweise wurde in einer Studie untersucht, wie die Platzierung von Snacks im Snackautomaten Einfluss auf die Entscheidung haben kann. Daraus ist zu erkennen, dass Snacks häufiger gewählt werden, wenn sie in der Mitte platziert werden.

Weitere interessante Ausführungen zum Thema Nudgung finden Sie unter folgendem Link: www.happyspoon.ch

Ebenfalls finden Sie dort spannende Details zur Ernährungspsychologie. Weshalb zum Beispiel mögen wir so gerne Süssigkeiten? Warum haben Kinder oft Abneigungen gegenüber Nahrungsmitteln, im Speziellen Gemüse? Wie können Eltern die Vielfalt der Ernährung ihrer Kinder verbessern?

Was ursprünglich als Bachelorthese angefangen hat, ist nun zu einem grossen Projekt geworden und hat einen Namen erhalten!

Das Label Happy Spoon zeichnet das Angebot eines besonders ausgewogenen Kinderbuffets in Familienhotels aus.

Interessant? Klicken Sie auf den glücklichen Löffel und erfahren Sie mehr!

Hier finden Sie das Poster zur Arbeit: „Effekt von Nudging auf den Gemüsekonsum von Kindern“ als PDF Dokument.