Kimchi, Kefir und Kombucha – Wie gesund sind fermentierte Lebensmittel wirklich?
- madeleine.fuchs

- vor 1 Tag
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In den letzten Jahren haben Lebensmittel wie Sauerteigbrot, Kombucha und Kimchi zunehmend an Bekanntheit gewonnen. Warum? Weil es sich um fermentierte Lebensmittel handelt, denen eine besonders positive Wirkung auf die Gesundheit zugeschrieben wird. Doch was steckt dahinter?
Fermentation ist eine der ältesten Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Dabei werden mikrobielles Wachstum und enzymatische Prozesse gezielt genutzt, um Lebensmittel zu konservieren oder neue Geschmacksprofile zu entwickeln. Neben asiatischen Fermenten wie Kimchi, Natto und Kombucha zählen dazu auch die meisten Käsesorten, Joghurt, Quark und Sauerkraut.
Aufgrund der aktuellen Studienlage lässt sich keine eindeutige Aussage über die gesundheitlichen Auswirkungen fermentierter Lebensmittel treffen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sie sich positiv auf Entzündungsprozesse sowie Risikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken könnten. Aufgrund der grossen Vielfalt fermentierter Lebensmittel und individueller Ernährungsgewohnheiten sind jedoch keine spezifischen Rückschlüsse auf einzelne Produkte möglich.
Eine mögliche Erklärung für die potenziellen Vorteile ist ihre probiotische Wirkung im Darm. Das bedeutet, dass die enthaltenen Mikroorganismen sich im Darm ansiedeln können. Fermentierte Lebensmittel können die Vielfalt der Darmbakterien erhöhen und dabei das Wachstum „guter“ Bakterien fördern, während schädliche verdrängt werden. Studien zeigen, dass ein ausgewogenes Mikrobiom unter anderem mit positiven Effekten auf entzündliche Erkrankungen sowie das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 und andere Krankheiten verbunden ist.
Allerdings bergen fermentierte Lebensmittel auch Risiken. Sie können schädliche Mikroorganismen enthalten, die das Gleichgewicht im Darm stören und zu einer sogenannten Dysbiose führen. Durch sorgfältige Verarbeitungshygiene und richtige Lagerung lassen sich diese Risiken jedoch weitgehend minimieren.
Was bedeutet das alles nun für den Alltag? Eine ausgewogene Ernährung, bei der möglichst viele Lebensmittelgruppen berücksichtigt werden, bleibt entscheidend. Fermentierte Produkte wie Käse und Joghurt haben darin längst ihren festen Platz. Weitere fermentierte Lebensmittel können die Auswahl ergänzen und mit einer Portion Geduld sogar selbst hergestellt werden. Ein Rezept für eine Bowl mit verschiedenen fermentierten Lebensmitteln ist im letzten Blogeintrag zu finden.





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